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Ich gab Liebe
Ich gab Liebe. Jedem, allen, nur nicht mir.
Ich liebte. Jeden, alle, nur nicht mich.
Ich wollte geliebt sein. Von jedem, von allen, nur nicht von mir.
Ich sah, erkannte. Und wandte mich ab.
Von da an liebte. Ich nur noch mich..
Ich war einsam. Gestern und Heute.
Ich suchte. Lehrer und Meister?
Niemand half. Liebte mich keiner?
Ich sehnte mich. Nach Tod und Leere.
Ich erwachte. Am Abgrund.
Ich sah, erkannte. Liebe ist in mir.
Ich lernte zu Lieben.
Ich liebte mich und das Leben.
Ich gab Liebe denen, die ich liebte.
Ich fühlte Liebe.
Ich sah Liebe.
Ich fand Liebe.
© S. Müller
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- Kriegerherz
- Kriegerseele Kriegerherz
- Kennst weder Angst noch kennst du Schmerz
- Liebst nur des Schwertes Klinge
- So hebt man dich empor
- Doch sieht kein Auge dich
- Dann traurig sinkt dein harter Blick
- Und du hältst inne
- Voll Harm und einsam nur
- Kriegerherz Kriegerseele
- Die Liebe keinem Menschen fehle
- Da sonst die Feuerstarke Klinge
- Sich nicht zu ziehen lohnt.
- © 2003 S. Müller
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- Licht
- Schwarzer Schatten berührt mich nicht
- Ich stehe im Licht
- Dunkle Gedanken entstehen nicht
- Ich sehe das Licht
- Finstere Mächte erreichen mich nicht
- Sie scheuen das Licht
- Wo geh ich hin, Wo komm ich her?
- Warum ist der Weg so schwer?
- Warum manch Hindernis so hoch?
- Warum in mir manch tiefes Loch?
- Wo ist jemand, der mir Antwort gibt?
- Wo ist jemand, der mich wirklich liebt?
- Wer versteht mich überhaupt?
- Wer ist da, der an mich glaubt?
- Hast du die Antwort schon gefunden?
- Hast du die Hürde überwunden?
- Sind deine Fragen schon gestellt?
- Bist du am Ende deiner Welt?
- Fragst du nicht mehr und bist zufrieden?
- Dann ist dein Ende dir beschieden!
- S. Müller 2000
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Ich bin
Ich bin, die ich bin, Eine Liebe mir selbst, Mir selbsteigener Traum Wie magische Wirklichkeit
Ich bin, die ich bin Eine wilde Frau Erdkraftvoll weiblich Magisch Und wirksam Mir selbst zur Freude. Kraftvoll singen meine Werke Ein heilsam Lied
Ich bin, die ich bin Leuchtende kraft Wiederkehr magischen Wissens Ein Kind der Erde Eine heilsame Frau Denn heilend sind meine Glieder Wirksam zuerst mir selbst Dann schöpfend Aus dieser Kraft Für andere
Ich leuchte und siege Singe mich Frei Tanze den Sprung des Lebens Mir selbst zum Heil Siege damit Auch andere frei
(Autorin nicht bekannt)
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Die innere Stimme
Wo komm ich her wo geht ich hin?
Wo find’ ich meines Lebens Sinn?
Ich höre dies und sehe das,
doch keine Antwort auf das „Was“!
Doch mit der Zeit nahm ich sie wahr,
ein zartes Stimmchen, wunderbar.
Der Klang, so liebevoll und zärtlich.
Die Worte wahrhaftig und ehrlich.
Ich seh’ mich um und frag’ woher,
doch da ist gar niemand mehr.
Ich lausche und erkenn erstaunt,
die Stimme aus mir selber raunt.
Es ist die Stimme meiner Seele,
auf das mir nie mehr eine Antwort fehle.
© Susanne Müller 2002
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Mondmagie
Zauber der Wolken
die im Nachtlicht dunkle Schatten werfen
und wilden Fabeln gleich
mit dem Wind über die Erde reiten.
Baum und Büsche
Bizarre Gestalten die am Wegesrand steh’n
und stumm die Waffen heben
bedrohen oder schützen Dich
Seen und Meere
Kristallschimmerde Verheißung
Die mit sanften Raunen, auf den Lichtweg locken
um dich in ihre Welt zu senken.
Mondmagie
Das Licht der Nacht
Sanfer Schimmer der die Sinne narrt
Jeden Mond seit die Erde lebt.
S. Müller 2003
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Unendliche Weiten, graues Land
Unendlicher Traum, aus Angst entstand
Ein Licht, ganz klein, unendlich fern
Wird größer und heller, unendlicher Stern
Ist innere Stärke, unendliche Kraft
Strahlendes Leben, das Unendliches schafft
Der Traum ist zu ende, die Angst geht vorbei
Das Ziel ist der Anfang, ein einziger Schrei
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von einer sehr lieben Freundin
Durch Feuer geschmiedet von Zweifeln zerrissen von Zäunen umfriedet sind Herz und Gewissen
Auf der rastlosen Flucht vor der Vergangenheit die in der Zukunft sucht was die Seele befreit
Welch friedvolle Gabe doch ist des Glaubens Kraft. kein Zweifel ich habe, welche Ruhe dies schafft.
Doch ist Zweifel mein Fluch und bin stetig getrieben Erkenntnis ich such und bin Tor geblieben.
Die Wahrheit ist scheinbar, perspektivisch verzerrt, nur schwer vereinbar, das Ziel bleibt verwehrt.
Ich finde nur Fragen, ich glaube zu wissen kann´s kaum ertragen, verzweifelt, zerrissen.
Meines Lebens Liebe, so lass´ ich Dich gehen. Des Sinns junger Triebe in der Hoffnung vergehen.
©S. R. 2008
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Ich bin ein Baum
Ich bin ein Baum mit vielen Blättern, ein starker Stamm, der den Stürmen trotzt. Meine Wurzeln wachsen in warmer Erde, zum Himmel erhebt sich hoch meine Krone.
Ich war eine Weide am dunklen Gewässer, lebte schon lange vor heutigen Leuten. Trauer trug ich um tausend Geschlechter, wuchs am Weiher weiter dennoch.
Bin eine Birke nun, blühend und jung. Der Frühling färbt mich frisch und hell. Weiß und wundlos wächst meine Rinde. Zarte Zweige zeig ich dem Morgenlicht.
Bin schon bald eine Buche am Wege, breite aus meine Arme nach allen Seiten. In die Rinde geritzt trag ich manche Runen, bin groß und grau und glatt nimmermehr.
Eine alte Eiche werde ich einmal sein. Rauh und rissig rag ich empor. Habe Wind und Wetter wohl überstanden, bin hart und harzig, bis der Herbst mich entlaubt.
Ich bin ein Baum mit vielen Blättern, ein starker Stamm, der den Stürmen trotzt. Meine Wurzeln wachsen in warmer Erde, zum Himmel erhebt sich hoch meine Krone.
(Fritz Steinbock)
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